Einbahnstraßenschild (Vorschriftzeichen Nr. 220)

Das Einbahnstraßenschild zeigt an, dass die Fahrtrichtung in der jeweiligen Straße in der dargestellten Richtung vorgeschrieben wird und dass nicht vom anderen Ende aus in die Straße eingefahren werden darf. Dort wird auf das Einfahrverbot durch das Vorschriftzeichen Nr. 267 hingewiesen. In Einbahnstraßen darf auch in Fahrtrichtung links gehalten und geparkt werden.

Erklärung zu Einbahnstraßenschild (Vorschriftzeichen Nr. 220)

Kategorie
Vorschriftzeichen
Hinweise
Die Vorgabe der angegebenen Fahrtrichtung gilt nur für Fahrzeuge, nicht für Fußgänger. Jedoch dürfen Fußgänger auf der Straße keine Fahrzeuge schieben (zum Beispiel Fahrräder), es sei denn, dies ist durch Zusatzschilder (zum Beispiel Zeichen 1022-10 „Radfahrer frei“) ausdrücklich gestattet.
BGH Urteile
Wird die vorgegebene Einbahnstraße durch Kreuzungen oder Einmündungen unterbrochen, bleibt die Einbahnstraßenvorgabe weiterhin bestehen. Jede Kreuzung oder Einmündung muss durch ein Einbahnstraßenschild entsprechend gekennzeichnet sein.
Internationale Zeichen derselben Bedeutung
-
Strafe bei Missachtung
Wer die Vorgabe des Einbahnstraßenschildes missachtet, verstößt gegen § 24 der Straßenverkehrsordnung und muss als Kfz-Führer mit einem Mindestbußgeld von 20 Euro und als Radfahrer mit 15 Euro rechnen. Das Bußgeld kann sich entsprechend erhöhen, wenn eine Behinderung bzw. Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder Sachbeschädigung vorliegt.
Zusatzzeichen
Das Zusatzzeichen 1000-33 „Radfahrer im Gegenverkehr“ kann das Einbahnstraßenschild ergänzen und darauf hinweisen, dass für Radfahrer am Ende der Einbahnstraße kein Einfahrverbot gilt und somit Gegenverkehr zu erwarten ist.
Ähnliche Verkehrszeichen

Einbahnstraßenschild (Vorschriftzeichen Nr. 220) | Verkehrszeichen