Verbot für Fahrzeuge über angegebene tatsächliche Achslast (Vorschriftzeichen Nr. 263)

Dieses Verkehrsschild besagt: Fahrzeuge, deren Achslast höher ist als auf dem Schild angegeben, dürfen diese Strecke nicht befahren.

Erklärung zu Verbot für Fahrzeuge über angegebene tatsächliche Achslast (Vorschriftzeichen Nr. 263)

Kategorie
Vorschriftzeichen
Hinweise
Die Achslast bei gleichmäßiger Verteilung der Ladung ergibt sich, indem man das Eigengewicht des Fahrzeugs und das Gewicht der Ladung addiert und die Summe durch die Anzahl der Achsen teilt.
BGH Urteile
Das Verbot dient vornehmlich der Erhaltung der Straße, da bei zu hoher Belastung der Verschleiß überproportional zunimmt.
Internationale Zeichen derselben Bedeutung
Das Schild wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern verwendet.
Strafe bei Missachtung
Der Bußgeldkatalog sieht bei Missachtung dieses Verbotsschildes nach Ausmaß der Überschreitung gestaffelte Strafen vor. Bei einer Überschreitung um mehr als fünf Prozent droht dem Fahrer neben einem Bußgeld in Höhe von 80 bis 140 Euro auch ein Punkt in Flensburg. Wird die zulässige Achslast sogar um 20 Prozent überschritten, erhöht sich die Strafe auf 190 bis 380 Euro. Die Zahl der im Verkehrszentralregister einzutragenden Punkte steigt auf drei. Zudem kann auch der Halter eines solchen Fahrzeuges bestraft werden, wenn er die Inbetriebnahme des Fahrzeuges angeordnet oder zugelassen hat. Ein Fahrverbot wird bei Verstößen gegen dieses Verbotszeichen nicht verhängt.
Zusatzzeichen
Durch zusätzliche Schilder können bestimmte Fahrzeuge wie zum Beispiel landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge (Zeichen 1026-36) oder Fahrzeuge der örtlichen Verkehrsbetriebe (Zusatzzeichen 1026-32) vom Durchfahrtverbot ausgenommen werden.
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